SumpfNews Gießen Reiseführer für urbane und digitale Kultur -:- März 2010 -:- Liebe SumpfNews-LeserInnen, wer sich mit den Anfängen von Punk in Deutschland beschäftigt hat, dem ist der Name Markus Oehlen ein Begriff. 1976 nahm er sein Studium an der Düsseldorfer Kunstakademie auf. Zusammen mit Peter Hain gründete er 1977 im Umfeld des Düsseldorfer Ratinger Hofs die Band Charleys Girl, aus denen kurz darauf Mittagspause hervorgingen. Nach deren Auflösung gründete Hain Fehlfarben, während Oehlen sich mehr der Kunst zuwandte. Aber die Musik lässt ihn nicht los und so taucht er immer wieder bei spannenden Projekten und Samplerbeiträgen auf, zB mit Vielleichtors, oder Martin Kippenberger. Heute ist Markus Oehlen als Künstler bekannt, seit 2002 hat er eine Professur an der Akademie der Bildenden Künste München und stellt nun zusammen mit Tim Berresheim in der Kunsthalle Gießen aus. Diese Ausgabe im Archiv:
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Ausstellung Mit seinen skulpturalen Eingriffen reagiert Jáchym Fleig (*1970, lebt in Duisburg u. Jablonnev.P./CZ) auf vorhandene architektonische und urbane Situationen. Seine wuchernden amorphen Plastiken besetzen vorgefundene bauliche Substanz und nutzen sie – parasitären Strukturen gleich – als Wirt. Die Symbiose aus invasiver Skulptur und architektonischer oder räumlicher Situation führt zu Irritationen, die gleichermaßen Fragen in Richtung des autonomen Kunstwerks und zum Erscheinungsbild des besetzten Ortes stellen. (Text: NKG)
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Ausstellung Voluminös organisch-geschwungene Skulpturen von Markus Oehlen mit ihrem linearen Schnurmantel stehen im Dialog mit abstrakten Linienformationen und Guilloche-Ornamenten auf neuen Siebdrucken von Tim Berresheim. Die Auseinandersetzung mit der Linie und deren Eigenschaften ist das verbindende Element der Arbeiten dieser beiden Künstler.
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Ausstellung Eröffnung der Ausstellung "Ja!! 1.99 - Neue Höhlen=Kritzeleien"
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Ausstellung In Susanne Esches und Robert Blaszczyks Serien zeigt die Fotografie Möglichkeiten eines analytischen Vorgehens, Material, Raum, Zeit zu erfahren und zu erkennen. In ihnen verwandelt sich Realität in Intensität und Reflexion, sucht den Dialog mit dem Betrachter. (Text: Friedhelm Häring). |
Atelierbesuch Hausbesuch Nr. 3 am 26.3.2010 bei Thomas Vinson (bildender Künstler)
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Ausstellung Eine Ausstellung mit neu erarbeiteten Positionen einer Reihe ehemaliger Studierender der Städelschule.
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Ausstellung Ausgangspunkt dieser filmischen Arbeit ist eine von Adolf Loos (1870 – 1933) gestaltete und erstmals 1929 von der Wiener Firma L&J Lobmeyr produzierte Gruppe von Kristallgläsern. Das sog. “Barset” besteht aus zwölf Einzelteilen: Fingerschale, Champagnerflöte, Bierglas, Weindekanter, Wasserkrug, Wasserglas, Whiskeybecher Double Old Fashioned, Rotweinglas, Weißweinglas, Dessertweinglas, Sherryglas und Likörglas. Im Unterschied zu traditionellen Glasservices dieser Zeit, in denen sich die einzelnen Teile stark in Hinblick auf die ihnen jeweils zugedachte Verwendung unterscheiden und typischerweise mit einer Vielzahl gestalterischer Details versehen sind, basieren alle Teile des von Loos gestalteten Barsets auf einer einzigen, extrem reduzierten Grundform, einem vollrunden Glas mit flachem Boden, dessen Seiten sich zur Stellfläche in einem rechten Winkel befinden. Im Unterschied zu traditionellen Glasservices dieser Zeit, in denen sich die einzelnen Teile stark in Hinblick auf die ihnen jeweils zugedachte Verwendung unterscheiden und typischerweise mit einer Vielzahl gestalterischer Details versehen sind, basieren alle Teile des von Loos gestalteten Barsets auf einer einzigen, extrem reduzierten Grundform, einem vollrunden Glas mit flachem Boden, dessen Seiten sich zur Stellfläche in einem rechten Winkel befinden. (Text: Portikus)
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Ausstellung Die Repräsentation oder Imitation der für wirklich gehaltenen Welt ist heute kaum noch ohne ein Nachdenken über deren konstruierten Charakter möglich. Gleichzeitig gibt es aber auch ein unmittelbares Interesse an der Dinghaftigkeit des uns Umgebenden. In der Kunst zeigt es sich als visuelle Mimesis, wenn Ausschnitte der realen Welt dargestellt werden, um deren Wesen in spezifischen Konstellationen und Dingen manifestieren zu können. Mithilfe künstlerischer Strategien wie serieller Verfahren, Fragmentierung, Skalierung oder Auflösung entstehen dabei Abbildungen der Natur- und Dingwelt, die oftmals ihren Wirklichkeitsbezug oder ihren eigenen Status in Frage stellen.
Die Ausstellung „Das Wesen im Ding“ nimmt das Konzept der Mimesis - verstanden als nachahmende Darstellung der Wirklichkeit - und ihre Rolle in zeitgenössischen künstlerischen Produktionen als Ausgangspunkt. (Text: FKV)
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Ausstellung Nelly Sachs Park, 2009
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Ausstellung San Keller (geboren in Bern, 1971) geht mit Pre-, Pre-, Pre-, Preview in die zweite Phase seiner öffentlichen Ausstellungsvorbereitung. Nachdem der Schweizer Künstler am 11. Dezember 2009 mit dem Kurator Rein Wolfs erste Gedanken austauschte und über grundsätzliche Herangehensweisen diskutierte, werden die Gespräche vor Publikum am 26. März 2010 fortgesetzt. Eingebettet in den Kontext des Symposiums Institution as Medium. Curating as Institutional Critique? konkretisiert das Projekt des Performance-Künstlers exemplarisch eine Form der künstlerischen Praxis, die konventionelle Formate kritisch unterwandert. Zudem lädt San Keller am 27. und 28. März die Besucher/innen erneut zu seinem Spaziergang Digestiv (Walk) auf dem Friedrichsplatz ein, um sich mit ihnen über die aktuelle Ausstellung von Thomas Zipp zu unterhalten. |
Film Filmreihe Neuer Kunstverein zeigt:
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Konzert Die Amerikas
Jeden vorletzten Donnerstag im Monat um 21 Uhr wird auf einer 6-Kanal-Anlage zeitgenössische, experimentelle elektronische Musik vorgestellt. Bernd Leukert, Michael Rebhahn (Musikwissenschaftler und Publizisten) und Hannes Seidl (Komponist und Laptop Performer) spielen experimentelle Musik von den Anfängen bis heute. Der Eintritt ist frei. Vor und nach den Konzerten ist die Acousmainbar geöffnet und lädt zum Diskutieren und Vertiefen des Gehörten ein.
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Konzert "Vom Balkan bis zur Seine".
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Konzert Yongchun Dou (Violine), Evjeni Ganev (Klavier), Kirsten Mehring (Flöte), Gottfried Köll (Oboe), Anna Deyhle (Klarinette), Mareike Hoffmann (Fagott), Andrea Zimmer (Horn), Alexander Schmidt (Bass/Posaune) mit Werken von Schubert, Liebmann und Mehring. Eintritt: frei |
Konzert 7.3. brook pridemore
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Konzert |
Clubbing DJ-SPECIAL
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Literatur Freie Bühne mit Pult für Vor Lesende imgelben HAUS mit blauer TÜR. |
Literatur findet an jedem zweiten Sonntag des Monats ab 20.15 Uhr statt. |
Hörspiel "Innere Meute" ist das Portrait einer Stadt, deren Hochhäuser Wahrzeichen und Wachturm zugleich sind. Ein Rauschen legt sich in die Landschaft, die Bewohner bleiben sich auch aus der Nähe betrachtet schwarze Punkte: Die Kontrollinstanz der Hochhäuser wird plötzlich zur labilen Mitte der urbanen Struktur. Von dort aus beginnt die Zersetzung der Stadt durch die eigenen Bewohner, die sich in Meuten zusammenrotten. "Innere Meute" stellt den durch Blicke konstruierten Prosablöcken O-Tonaufnahmen von Menschenmassen gegenüber, deren musikalische verfremdete Rhythmik und Melodik als musikalischer Spannungsbogen den Text fortschreibt.
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Spiel 20 Bilder à 20 Sekunden. Das sind die Grundregeln der Pecha Kucha Night, einem kurzweiligen Vortragsformat, das von Astrid Klein und Mark Dytham (Klein Dytham architecture) aus Tokio entwickelt wurde. Im Schnelldurchgang stellen Architekten, Designer, Künstler und Kreative ihre jeweiligen Ideen, Arbeiten, Inspirationen oder Projekte vor. Jeder Vortrag dauert nur 6:40 Minuten. |
Kolumne liebe zoofreunde,
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Comic von AE Ab 1. März startet AE einen täglichen Blog mit Cartoons.
genauer gesagt , “Chronicartoons”.
Los geht´s ab dem 1. März auf
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WWW Art Exhibition on Facebook (Art.Face): "THE POWER OF ONE-SELF"
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WWW Monatlich ausgewählte Links zu Teilnehmern von GIGUK – Gießen VideoArt Festival 2009, die eine Auswahl ihrer Videoarbeiten in voller Länge online präsentieren.
Jean-Gabriel Periot
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WWW presents at march 2010: Jim Leftwich – the haute couture death text images MOMCA – Mobile Online Museum of Contenporary Art is looking for submissions from artists throughout the world. I am asking individual artists to submit digital artworks to show on www.momca.de - website for mobile devices like cell phones.
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Realitäten Fußgängerunterführung Berliner Platz
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